Pilze – schmackhaft und gefährlich

Wenn man im Herbst die Möglichkeit hat Pilze zu suchen, dann sollte man diese auch nutzen. Pilze können sehr wohlschmeckend sein und enthalten viele Nährstoffe. Dennoch gibt es auch Verwechslungsmöglichkeiten, die man im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlen muss.

Der Wiesenchampignon ist wohl der bekannteste Pilz in ganz Deutschland. Er zähl als besonders schmackhaft und kann in vielen verschiedenen Varianten zubereitet werden. Man findet ihn, wie der Name schon sagt, vorwiegend auf Wiesen oder Pferdekoppeln. Er kann bereits am Mai gefunden werden und im Sommer nach großen Regenfällen ist die Wahrscheinlichkeit am größten. Auch im eigenen Garten kann man den Pilz finden. Von Jahr zu Jahr wachsen an fast immer den gleichen Stellen wieder neue Früchte aus dem Boden.

Der Hut ist anfangs geschlossen und rund. Die Farbe ist weiß und er fasst sich sehr seidig und weich an. Wenn sich der Schirm ausbreitet ist er leicht gewölbt und im Alter eher flach und bekommt eine leichte bräunliche Färbung. Die Haut ist dick, abziehbar und sie hängt leicht an der Seite über. Bei großen Exemplaren kann der Hut bis zu 12 Zentimeter Durchmesser haben. Unter dem Hut befinden sich die Lamellen. Sie sind im jungen Alter leicht rosa und werden später dunkelbraun bis schwarz. Sie sind außerdem dich und freistehend und kaum am Stil angewachsen.

Das Fleisch des Champignons ist ebenso weiß bis rosa und der Geruch ist nur leicht wahrzunehmen. Erst beim Braten und Zubereiten kann der Pilz seinen vollen Geschmack und Geruch ausbreiten. Er ist ein sehr beliebter Speisepilz und kann mit mehreren Lebensmitteln gekocht werden. Es gibt jedoch eine große Verwechslungsmöglichkeit mit dem grünen Knollenblätterpilz. Dieser ist hochgiftitg und kann lebensbedrohlich werden. Dieser Pilz hat jedoch eine große Knolle als Wurzel. Man sollte einen gefunden Champignon deshalb nicht abschneiden sondern ausgraben, um nach der Knolle zu sehen.

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